Vom 20. bis 24. April 2026 war Hannover wieder das Zentrum der industriellen Transformation. Mit über 110.000 Besuchern, 3.000 Ausstellern und mehr als 7.000 präsentierten Lösungen bot die Hannover Messe 2026 die ideale Kulisse für das Forschungsprojekt Fluid 4.0. Auf dem Gemeinschaftsstand der Plattform Industrie 4.0 in Halle 13 präsentierte unser Team Ansätze und Technologien, die zeigen, wie Automatisierung, Digitalisierung und branchenübergreifende Datenräume in der Praxis verschmelzen. Im Fokus: Die Etablierung gemeinsamer Datenstandards und das selbstsichere Teilen von industriellen Daten.
Um die Komplexität der Digitalisierung greifbar zu machen, trat Fluid 4.0 mit insgesamt vier Demonstratoren auf – zwei physischen und zwei virtuellen Modellen. Diese Bandbreite verdeutlichte eindrucksvoll die Anwendbarkeit unserer Forschung in unterschiedlichen industriellen Domänen:
Der Radlader im Fokus: Energiemonitoring und CO2-Tracking in Echtzeit Besondere Aufmerksamkeit zog der Mini-Radlader auf sich, der für die Messe umfangreich aufgerüstet wurde. Ein neu entwickeltes User Interface ermöglichte den Besuchern eine intuitive Interaktion. Doch das wahre Upgrade lag unter der Haube: Durch die Integration eines Energiemessmoduls konnte ein kontinuierliches Energiemonitoring realisiert werden.
Diese Live-Daten wurden direkt mit dem aktuellen Strommix verrechnet, um eine präzise CO2-Bilanzierung zu ermöglichen. Optisch abgerundet wurde der Demonstrator durch ein neues Design, das die Blicke auf sich zog und den Einstieg in tiefergehende Fachgespräche erleichterte.
Ein absolutes Highlight unseres Messeauftritts war die projektübergreifende Vernetzung zwischen Fluid 4.0, ConstructX und GreenTwin. Am Beispiel des Radladers zeigten wir, wie die Verwaltungsschale (Asset Administration Shell – AAS) als standardisierter Datencontainer fungiert.
Während Fluid 4.0 im Messebetrieb die Betriebsdaten generierte und in der AAS des Radladers speicherte, griffen ConstructX und GreenTwin auf genau diese Daten zu, um den aktuellen Energieverbrauch und CO2-Wert darzustellen. Dieser Showcase beweist: Wenn die AAS als Single Source of Truth über das Internet zugänglich ist, gelingt das herstellerübergreifende CO2-Tracking auf Baustellen problemlos – unabhängig davon, von wem die Maschinen stammen.
Ein positives Fazit und der Blick nach vorn Die Resonanz vor Ort war überwältigend. Gerade durch physische Demonstratoren wie den Radlader konnten wir ansonsten sehr abstrakte Konzepte der Datenräume und Digitalisierung erlebbar machen. Der intensive Austausch mit anderen Projekten und Messebesuchern lieferte uns wertvolle Impulse für unsere weiteren Umsetzungsstrategien.
Nach diesem erfolgreichen Auftritt richten wir unseren Blick nun auf das große Finale: Die Vorbereitungen für die Abschlussveranstaltung von Fluid 4.0 am 29. und 30. Juni 2026 beim VDMA in Frankfurt am Main laufen bereits auf Hochtouren. Wir freuen uns darauf, die finalen Ergebnisse dort einem Fachpublikum zu präsentieren!

* Förderhinweis: Fluid 4.0 wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Programm „Digitalisierung der Zuliefer- und Fahrzeugindustrie“ (Kopa 35c A2). Projektträger ist das VDI Technologiezentrum. Weitere Informationen unter: https://fluid40.de/
KI-Nutzungs Hinweis: Dieser Beitrag wurde bearbeitet unter Nutzung des KI-Sprachmodells GPT5.2, um eine einheitlich professionelle Ansprache auf unseren Kanälen sicherstellen zu können.
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Verfolgen Sie in Echtzeit, wie das CFLab in Görlitz – unser Testareal und Erprobungsökosystem – auf einer Fläche von 80.000 m2 Gestalt annimmt. Die Livekamera bietet Ihnen einen direkten Blick auf die Baustelle und zeigt die Fortschritte unseres Projekts. Die Fertigstellung ist für 2026 geplant.