Event-Einblick: Fluid-X-Symposium & Fluid 4.0 Abschluss

Ausblick auf die Zukunft der Digitalisierung in der Fluidtechnik

Als CFLab tauchten wir in Frankfurt am Main tief in die Fluid 4.0 Lösungen und Mehrwerte ein. Das zweitägige Event-Format, bestehend aus dem Fluid-X-Symposium und der Abschlussveranstaltung, diente dazu, die wichtigsten Ergebnisse des Projekts zusammenzufassen, Erkenntnisse zu bündeln und einen klaren Ausblick für die Zukunft der digitalen Transformation in der Fluidtechnik zu geben. Die Veranstaltung fand vom 29.-30. Juni 2026 beim VDMA statt und zog Projektpartner, assoziierte Partner sowie Interessierte aus der Branche an – eine hervorragende Gelegenheit, Ideen zu vernetzen und neue Kooperationen zu initiieren.

Industrielle Anwendung und Skalierbarkeit im Fokus

Aus unserer CFLab-Perspektive stand die Sichtbarkeit praxisnaher Anwendungen im Vordergrund. Wir waren maßgeblich daran beteiligt, den Dialog zwischen Forschung, Industrie und Praxis zu gestalten. In diesem Sinne ging es nicht nur um die Darstellung von Forschungsergebnissen, sondern um die konkrete Anwendbarkeit und Skalierbarkeit digitaler Lösungen in realen Produktions- und Engineering-Szenarien. Paul Lukas Remde und Benjamin Beck waren zentrale Ansprechpartner auf Seiten der beteiligten Teams; ihre Beiträge verdeutlichten, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit im Ingenieurwesen funktioniert, wenn digitale Tools konsequent in den Alltag überführt werden.

Tag 1 – Fluid-X Symposium

Die Vorträge des Symposiums zeigten schon im ersten Programmpunkt, dass die Digitalisierung in der Fluidtechnik nicht mehr nur ein Konzept, sondern ein gelebter Prozess ist. Themen wie die Bedeutung von Digitalisierung in der Praxis, der gezielte Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Fluidtechnologie und die Zukunftsperspektiven des deutschen Maschinenbaus standen im Mittelpunkt. Parallel dazu präsentierte die Ausstellung Demonstratoren, die die Asset Administration Shell (AAS) entlang realer Engineering-, Produktions- und Nachhaltigkeitsszenarien erlebbar machten. Besucher konnten sich direkt mit den Projektpartnern austauschen – ein wichtiger Schritt, um Barrieren abzubauen und neue Anwendungsfelder zu identifizieren.

Als Teil des CFLab-Teams lag unser Fokus darauf, unsere Entwicklungen im Forschungsprojekt in konkrete Erkenntnisse für Praxispartner zu übersetzen. Besonders wertvoll war der Blick auf die Stationen in der begleitenden Ausstellung:

  • System Design,
  • Komponentensuche im Datenraum mit der AAS,
  • Inbetriebnahme,
  • Energiemonitoring und CO2-Bilanzierung sowie
  • Circular Economy.

Diese Stationen zeugen davon, wie integrierte Digital-Technologien in der Fluidtechnik nicht nur Effizienzpotenziale heben, sondern auch Transparenz und Nachhaltigkeit messbar machen. Der direkte Austausch mit anderen Partnern zeigte uns, wo sich Design-Entscheidungen in der Praxis bewähren und wo weiterer Forschungs- und Entwicklungsbedarf besteht.

Tag 2 – Fluid 4.0 Projektabschluss

Beim gemeinsamen Abendessen und anschließendem WM-Spiel schauen fand auch der informelle Austausch seinen Platz. Hier entstanden spontane Ideen, neue Kontakte wurden geknüpft, und bestehende Kooperationen bekamen frische Impulse. Die anschließende Abschlussveranstaltung am zweiten Tag bot Raum, die Arbeitspakete des Projekts systematisch zusammenzufassen und den Blick auf zukünftige Schritte zu richten. Die Demonstratoren dienten als Impulsgeber für den Austausch zwischen Theorie und Praxis: Man konnte unmittelbar erleben, wie Asset-Management-Ansätze in realen Szenarien wirken und welche Datenflüsse erforderlich sind, um Transparenz und Effizienz wirklich zu steigern.

Fluid 4.0 hat gezeigt, dass Digitalisierung in der Fluidtechnik weniger eine Fachdiskussion als vielmehr eine handfeste Umbauaufgabe ist. Die präsentierten Ergebnisse verdeutlichen, dass standardisierte digitale Schnittstellen, klare Daten-Architekturen und praxisnahe Anwendungen essenziell sind, um Innovation in der gesamten Wertschöpfungskette voranzutreiben. Der Austausch zwischen Industrie und Wissenschaft war hierfür der Hebel. Aus CFLab-Sicht bedeutet dieser Abschluss einen Sprung nach vorn: „Wir nehmen die gewonnenen Erkenntnisse mit in unsere künftigen Projekte und prüfen, wie wir ähnliche Ansätze in anderen Bereichen der Bau- und Maschinenbaubranche übertragen können.“ so Benjamin Beck.

Ausblick und nächste Schritte

Der Abschluss des Verbundprojektes Fluid 4.0 stellt kein Ende dar. Die Erwartungen an eine fortgesetzte Zusammenarbeit sind hoch. Die entwickelten Demonstratoren werden in weiteren Pilotprojekten eingesetzt und ihre Anwendungen mit den Asset-Management-Strategien evaluiert. Gleichzeitig gilt es, die Ergebnisse stärker in Produkte zu überführen und robuste Skalierungspfade zu definieren. Die Gespräche mit Partnern im Nachgang waren konkret: Welche Datenmodelle, Schnittstellenstandards und Kooperationsformen benötigen wir, damit die nächsten Vorhaben schneller vorankommen? CFLab bleibt dabei, die Brücke zwischen Grundlagenforschung und industrieller Praxis zu schlagen – mit einem Fokus auf Transparenz, Nachvollziehbarkeit und messbare Ergebnisse.

Abschließend möchten wir unseren Dank an alle Partnerinnen und Partner aussprechen. Die Zusammenarbeit in Fluid 4.0 hat uns gezeigt, wie viel Motivation und Kreativität entsteht, wenn Industrie und Wissenschaft gemeinsam an konkreten Problemen arbeiten. Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Schritte, neue Projekte und die fortlaufende Transformation der Fluidtechnik in eine datengetriebene Zukunft.

* Förderhinweis: Fluid 4.0 wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Programm „Digitalisierung der Zuliefer- und Fahrzeugindustrie“ (Kopa 35c A2). Projektträger ist das VDI Technologiezentrum. Weitere Informationen unter: https://fluid40.de/

KI-Nutzungs Hinweis: Dieser Beitrag wurde bearbeitet unter Nutzung des KI-Sprachmodells Claude Haiku 4.5, um eine einheitlich professionelle Ansprache auf unseren Kanälen sicherstellen zu können. 

Live-Einblick in den Bau­fortschritt

Verfolgen Sie in Echtzeit, wie das CFLab in Görlitz – unser Testareal und Erprobungsökosystem – auf einer Fläche von 80.000 m2 Gestalt annimmt. Die Livekamera bietet Ihnen einen direkten Blick auf die Baustelle und zeigt die Fortschritte unseres Projekts. Die Fertigstellung ist für 2026 geplant.